Die Stille nach dem Ton

Die Stille nach dem TonÜberraschung! , steht in der Einleitung des neuen SFCD-intern, das der Science Fiction Club Deutschland seinen Mitgliedern vierteljährlich zusammen mit dem Club-Magazin Andromeda Nachrichten zusendet. Und ich war tatsächlich überrascht, als ich heute eine Benachrichtigung der Post aus dem Briefkasten fischte, in der ich über ein Päckchen informiert wurde, das ich abholen könnte. Nanu, dachte ich, ich hab doch gar nix bestellt! Oder bin ich stressbedingt schon so umnachtet, dass ich nicht mal mehr das auf die Reihe kriege und den Überblick völlig verloren habe? – Glücklicherweise ist dem nicht so. Zumindest nicht, soweit es dieses Päckchen betrifft. Das werde ich nicht, wie ich mir zunächst in buntesten Farben ausgemalt habe, mit Wut im Bauch und ein paar gepfefferten Worten an den Absender zurückschicken. Oh nein! Denn darin fand ich nicht nur besagte Andromeda Nachrichten 239 und den Info-Beileger, sondern auch die wahrlich ungewöhnliche Anthologie Die Stille nach dem Ton, in der alle Storys enthalten sind, die seit 1985 mit dem SFCD-Literaturpreis und seinem Nachfolger, dem Deutschen Science Fiction Preis, ausgezeichnet wurden.

Ungewöhnlich schon das Format von ungefähr 15 mal 30 Zentimeter, und ungewöhnlich natürlich auch der Inhalt: Erzählungen unter anderem von Thomas R. P. Mielke, Wolfgang Jeschke (der zusammen mit SFCD-Schriftführer Ralf Boldt die Antho herausgegeben hat), Rainer Erler, Marcus Hammerschmitt, Andreas Eschbach, Michael Marrak, Michael K. Iwoleit und aus neuerer Zeit Frank W. Haubold, Karla Schmidt, Matthias Falke und Heidrun Jänchen. Die Storys der letzten zehn Jahre kenne ich allesamt, und da ist keine dabei, die mir nicht zumindest gut gefallen hätte. Auf die älteren Geschichten bin ich demzufolge sehr gespannt – natürlich auch auf das sicherlich ungewöhnliche Leseerlebnis durch das hochformatige Taschenbuch (für das es nicht ganz leicht sein wird, einen passenden und würdigen Ehrenplatz zu finden – aber das klappt schon, bin derzeit eh beim Regalumräumen). Michael Haitel hat das Ganze in seinem Verlag p.machinery realisiert, in dem in den letzten Jahren bereits Storysammlungen von Falke, Haubold oder auch Frank Böhmert erschienen sind (und auch zwei Geschichten von mir, nebenbei bemerkt).

Also, alles im Lot. Keine Überraschung von der Sorte Oh no, nicht auch noch das!, sondern eine, über die ich mich (zusammen mit 300 bis 400 anderen SFCD-Mitgliedern – keine Ahnung, wie viele es derzeit sind) freuen kann und werde (sakrisch freuen, würde Michael Haitel vielleicht sagen). Jawoll!

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