50 mal PHANTASTISCH!

phantastisch50PHANTASTISCH! – NEUES AUS ANDEREN WELTEN feiert Jubiläum. Seit Mitte Mai ist die 50ste Ausgabe des quartalsweise erscheinenden Phantastik-Magazins erhältlich. Ob die Redaktion das damals erhofft oder gar erwartet hat, als im Januar 2001 die Nr. 1 herauskam? Lange Zeit erschienen die Hefte im Verlag Achim Havemann, seit Nr. 47 gibt der Atlantis Verlag das Magazin heraus. PHANTASTISCH! deckt von Beginn an die gesamte Bandbreite der Phantastik in Literatur und Film ab, wobei der Schwerpunkt eindeutig bei der Literatur liegt. Zudem schaut das Magazin immer wieder auch über den Tellerrand hinaus, etwa durch Essays mit wissenschaftlichem oder historischem Bezug. Zu lesen gibt es Rezensionen, Interviews und Artikel, die alles aufgreifen, was das Herz des Phantastikfans begehrt. Außerdem bietet es Autoren phantastischer Kurzgeschichten eine schöne Veröffentlichungsplattform – eine Auflage in vierstelliger Höhe ist schließlich nicht zu verachten. Für Nr. 32 durfte ich auch eine Story beisteuern.

phantastisch32In der extradicken Jubiläumsausgabe finden sich unter anderem Interviews mit den deutschen SF-Legenden Wolfgang Jeschke und Rainer Erler, außerdem standen Charles Stross und Mike Resnick Rede und Antwort. Es gibt einen schönen Artikel von Joe R. Lansdale über seine Beziehung zu Edgar Allan Poe, Erinnerungen an den kürzlich verstorbenen Boris Strugatzki und eine beeindruckende Coverwerkschau quer durch ein Jahrhundert phantastischer Literatur. Das umlaufende Covermotiv hab ich schon auf Thomas Thiemeyers Homepage bewundert.

Ich hab das Magazin für mich entdeckt, als ich eher zufällig die Nr. 15 in die Finger bekam (an das Cover von Michael Marrak erinnere ich mich noch sehr gut). Damals hab ich recht schnell die ersten 14 Hefte nachbestellt und in einem Lesemarathon regelrecht verschlungen, außerdem hab ich ein Abo abgeschlossen. Naturgemäß ist nicht alles für jeden gleich interessant, auch für mich nicht, aber bisher war stets genügend „Ausbeute“ dabei, um das Abo immer weiter zu verlängern. Wenn die Crew um Chefredakteur Klaus Bollhöfener so weitermacht wie bisher, gibt’s für mich keinen Grund, daran etwas zu ändern (etwas Vergleichbares hab ich im Printbereich noch nicht entdeckt, und Online-Magazine sammle ich nicht).

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, danke für die tolle Arbeit über 12 Jahre hinweg!

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