Hochsicherheitsübersetzung

In der heutigen MAIN-POST (ja, ich lese tatsächlich noch relativ regelmäßig eine auf echtem Papier gedruckte Tageszeitung) hab ich ein Interview mit Rainer Schumacher entdeckt, dem Übersetzer des neuen Dan-Brown-Romans Inferno. Damit das Buch weltweit am gleichen Tag erscheinen kann und vorab keine Infos preisgegeben werden, wurden die Übersetzerteams in Übersetzerwerkstätten in London und Mailand sozusagen „interniert“ und konnten nur unter strengen Sicherheitsauflagen arbeiten – und das unter Hochdruck. Jeder Gang nach draußen wurde protokolliert, gearbeitet wurde nur an speziell gesicherten Rechnern, und die Übersetzer mussten vor Betreten der Räume sämtliche eignen Kommunikationsgeräte abgeben. Über Nacht wurden die Unterlagen in Tresoren eingeschlossen.

Hui. Wie schräg ist das denn?

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