Daft Punk

Daft Punk räumen fünf Grammys ab – eine solche Schlagzeile hätte ich vor fast zwanzig Jahren für unmöglich gehalten, als mir mein Plattenhändler mit dem Spruch „Die musst du haben!“ die Doppel-Maxi Da Funk / Rollin’ & Scratchin’ unter die Nase hielt: kurz angespielt, und ja, die musste ich haben. Und dazu Indo Silver Club. Von da an hab ich auf neues Vinyl des Duos Thomas Bangalter und Guillaume Emmanuel gewartet. 1997 kam dann ihr erstes Album Homework mit Tracks wie Revolution 909, Around The World, Burnin’ und Alive – ein absolutes Hammeralbum.

Leider wurden Daft Punk in den Folgejahren immer kommerzieller, echt schade. Mittlerweile sind das eher groovige Discotracks oder Songs, wie etwa das Grammy-prämierte Get Lucky, das mich stark an Chic erinnert. Das beste Stück auf dem neuen Album Random Access Memories ist für mich noch das Elektrofunk-orientierte Doin’ It Right, das an die Sachen aus den Neunzigern rankommt. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben – vielleicht finden sie irgendwann wieder zurück zu ihren Wurzeln.

Ach ja, ganz am Rande: Kraftwerk haben den Ehrengrammy für ihr Lebenswerk erhalten. Zeit war’s!

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