Die Zeitmaschine

Zur Abwechslung – und weil ich mir die 1960er Verfilmung kürzlich erneut gegönnt habe (keine Ahnung, zum wievielten Mal …) – mal wieder ein Hörbuch aus dem Fundus meines alten SF-Netzwerk-Blogs:

Die Zeitmaschine BuchNach Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde und 20.000 Meilen unter dem Meer dürfte Die Zeitmaschine von Herbert George Wells das SF-Werk sein, das mich im zarten Kindesalter am meisten beeindruckt hat (bevor dann im Jahr 1978 Krieg der Sterne, Unheimliche Begegnung der dritten Art und Kampfstern Galactica in die Kinos kamen). Die Verfilmungen dieser klassischen Science-Fiction-Romane bescherten mir – neben Captain Kirk & Co. – die ersten Begegnungen mit dem Genre. Die Zeitmaschine hab ich erstmals auf unserem alten Schwarzweiß-Fernseher gesehen, was den Gruseleffekt mit den Morlocks noch verstärkt hat. Gelesen hab ich die Bücher allesamt erst später.

Die Zeitmaschine DVDDie Zeitmaschine hat mich damals (als Film mit Rod Taylor) aus mehreren Gründen gefesselt: Zum einen war der Gedanke faszinierend, durch die Zeit reisen und einen Blick in die nahe und ferne Zukunft der Menschheit werfen zu können, was im Film durch die schnelle Veränderung der Welt um die Maschine und den Zeitreisenden herum sehr schön dargestellt wurde (auch wenn die Effekte heutzutage, im CGI-Zeitalter, natürlich antiquiert wirken). Zum anderen waren die grässlichen Morlocks mit ihren leuchtenden Augen und ihrer Maschinen-Unterwelt furchteinflößend und sorgten für gehörigen Nervenkitzel.

Die Zeitmaschine HörbuchDen Roman hab ich erst gelesen, nachdem ich den Film mehrfach gesehen hatte, und mittlerweile hab ich auch ein sehr schön gestaltetes Hörbuch aus dem Patmos Verlag (3 CDs, 244 Minuten). Götz Otto trägt die Geschichte so vor, dass man sich von seiner Erzählung auf die Zeitreise mitnehmen lassen kann. Untermalt wird das Ganze mitunter von dezenten atmosphärischen Geräuschen wie etwa dem Knistern des Kaminfeuers im Wohnzimmer des Zeitreisenden. Zwischen den Kapiteln leiten kurze Einspielungen aus dem Filmsoundtrack von 1960 über, so dass der Film die ganze Zeit über im Hintergrund präsent ist. Hier schadet das keineswegs, meine ich, während ich in Nostalgie schwelge.

2 Antworten zu “Die Zeitmaschine

  1. Oh ja, der Film mit Rod Taylor ist klasse, das Ende hat mich schon als Kind fasziniert. Später hatte ich das Buch sogar auf der Leseliste der Uni, weil ich einen Prof hatte, der cool genug war, ein Seminar über phantastische Literatur im 19. Jh. anzubieten.

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